Evang.-Luth. Kirchengemeinde Elsen

Großes Chorkonzert

Glanzvoller Höhepunkt im Reigen der Jubiläumsveranstaltungen war das Konzert am 7. November in unserer Kirche. Drei Bachkantaten standen auf dem Programm: „Wir danken dir, Gott“,  die auch als „Ratswahlkantate“ bekannt ist, “Was Gott tut, das ist wohlgetan“ und „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“. Besser hätte bei der Auswahl nicht zum Ausdruck kommen können, wie sehr wir Gott danken und ihn preisen wollen in diesem für unsere Kirche so besonderen Jahr. Bach hat viele seiner Kompositionen mehrfach verwendet, mal zum  weltlichen Gebrauch, mal als geistliche Musik, was der Qualität seiner Musik keinen Abbruch getan hat. Manch einem wird auch der Eingangschor der „Ratswahlkantate“ bekannt vorgekommen sein, ist es doch dem „Dona nobis pacem“ aus Bachs „ h-moll-Messe“ gleich.
Unter der bewährten Leitung unseres Chorleiters Thomas Schulze-Athens, der den Chor exzellent auf die anspruchsvollen  Werke vorbereitet hatte, meisterten die Sängerinnen und Sänger ihre Aufgaben. Unterstützt wurden sie dabei von Mitgliedern des Collegium Musicum Paderborn und dem Organisten Sebastian Freitag. Buchstäblich mit Pauken und Trompeten wurde zum Lobe Gottes und zur Freude der Zuhörer wie auch der Mitwirkenden musiziert. Virtuos und stellenweise atemberaubend schön gerieten dabei die Solostellen der Musiker  Das junge und viel versprechende  Solistenquartett  vervollständigte die Reihe der Musizierenden und begeisterte mit seinen jungen, klaren und warmen Stimmen gleichermaßen das Publikum wie die übrigen Mitwirkenden.
Als verbindendes Element zwischen den Kantaten erklangen Choralbearbeitungen, ebenfalls von Johann Sebastian Bach. Der junge Organist Sebastian Freitag war neben dem Dirigenten der am meisten beschäftigte Musiker des Abends und bewies, wie souverän er das Orgelspiel beherrscht.
Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für den gelungenen und bewegenden Konzertabend. Ein erleichtertes „Geschafft“ war eine der Empfindungen nach dem Konzert, die Mühe des Probens über viele Monate hatte sich gelohnt. Ein leises Bedauern machte sich allerdings auch breit, dass die Arbeit an dieser großartigen Musik nun vorbei ist. Zum Trost sei allen gesagt: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert. Auch ohne Jubiläum wird weiter musiziert, wenn auch das nächste Konzert sicher bescheidener ausfallen wird. Dem Chorleiter sei gedankt, dass er seinen Chor zur Aufführung dieser glanzvollen Kantaten geführt hat und dem Presbyterium dafür, dass es die Rahmenbedingungen für das Konzert ermöglicht hat.

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