Evang.-Luth. Kirchengemeinde Elsen

Frauenfrühstück

unter der Leitung von Heidi Pensky

mittwochs 09.00 Uhr im Gemeindehaus

05.012. / 09.01. / 06.02.

Besuch im City-Kloster in Bielefeld

Eine gemeinsame Zeit im und mit dem CityKloster Bielefeld wollte das Frauenfrühstück verbringen. Am 17. November machten wir uns auf zu unserer Exkursion.

In Bielefeld wurden wir von Susanne Kochannek und Bärbel Lödige im Klosterladen herzlich begrüßt.
In der Klosterwohnung ließen wir uns einführen in die Klostergemeinschaft, die eine ganz besondere Gemeinschaft ist.
Frauen und Männer, die über die Stadt verteilt wohnen und ihr Leben aus dem Glauben gestalten, tragen die Arbeit des CityKlosters.
Neben Klosterladen und Klosterwohnung ist im Sommer die Kirchenbank in der Altstadt ein weiterer Treffpunkt, um über Gott und die Welt zu reden.
Nach der Gründung, vor gut 10 Jahren, wurde dann auch sehr schnell die Französin Madeleine Delbrêl zum Leitbild der Klostergemeinschaft.
Madeleine Delbrêl war eine Frau, die in atheistischen Bezügen aufgewachsen ist und alleine durch das Gebet ihren Weg zu Gott gefunden hat.
Sie lebte nicht hinter Klostermauern, sondern mitten unter ihren kommunistischen Nachbarn mit einigen Gefährtinnen ihren Glauben. Mit ihrer Zugewandtheit zu den Menschen sprach sie überzeugend von Gottes Liebe, von der sie selber so erfüllt war.
Nach dem Mittagsgebet in der St. Jodokuskirche gingen wir dann zum gemeinsamen Mittagessen ins Flammkuchenhaus. Es folgte noch ein kleiner Zwischenstopp in der Reformierten Süsterkirche. Am Klosterplatz angekommen wurden wir schon von unseren beiden Tagesbegleiterinnen erwartet. Nach einem kurzen Impuls startete jede für sich, um „in die Gesichter der Menschen“ zu schauen. Wieder in der Klosterwohnung eingetroffen, gab es in der Klosterküche Kaffee, Tee und Kuchen.
Danach gingen wir gemeinsam in ein tiefes Gespräch über unsere Eindrücke und Erlebnisse unseres
„in die Gesichter der Menschen schauen-Ganges“. Immer wieder begleiteten uns dabei Texte und Aussagen von Madeleine Delbrêl. Ihr fester Glaube an Gottes Liebe zu den Menschen kann auch uns so viel Halt und Kraft geben, IHN in unsere Mitte zu lassen.

Die gemeinsam verbrachte Zeit zeigte auch noch einmal ganz deutlich, dass es auch der Glaube an Gottes Liebe ist, der das „Frauenfrühstück“ verbindet. Gut, dass wir einander haben.

Dankbar sind wir, dass Susanne Kochannek und Bärbel Lödige für diese Exkursion ins CityKloster unsere hochempathischen Wegbegleiterinnen waren.

Heidi Pensky

Gut, dass wir einander haben!

Unter diesem Motto stehen seit vielen Jahren die monatlichen Treffen der Gruppe Frauenfrühstück. Ein besonderer Tag sollte es sein, den wir Frauen 2017 anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums miteinander verbringen wollten: ALTES mit NEUEM, BEKANNTES mit UNBEKANNTEM, Spaß mit Ernsthaftigkeit verknüpfen – so wie immer!
Es wurde eine Fahrt nach Ibbenbüren in die Christusgemeinde, die 16 vergnügte und fröhliche Frauen unternahmen. Ibbenbüren? BEKANNTES mit UNBEKANNTEM verknüpfen: Frau Dr. Wiggermann wiedersehen und ihre neue Gemeinde in Ort und Personen kennenlernen. Nach einem herzlichen Wiedersehens-Willkommen stiegen wir in die Geschichte der Pfarrkirche und des Ortes  ein, die uns die ehrenamtliche Kirchführerin Frau Gabriel näher brachte. Die Kirche verbindet eindrucksvoll ALTES Gemäuer mit NEUEM Innenraum, von der Bestuhlung bis zu den Prinzipalstücken. Die Kirchführung endete mit einer Turmbesteigung für die wagemutigen Damen der Runde. Die wunderbare Aus- und Fernsicht auf Ibbenbüren und das Umland ent­schädigte für den abenteuerlichen Aufstieg. An liebevoll gedeckten Tischen ver­wöhnte uns das Ehepaar Freese zur Mittagszeit mit einer wunderbaren Paprikasuppe, Wasser, Brot und Wein – das BEKANNTE Wohlgefühl in einer herzlich sich zugewandten Gemeinde breitete sich zur Freude aller aus. Und so brachen wir rundum gestärkt zu einem kleinen Stadtbummel auf – mit BEKANNTEN das UNBEKANNTE ergründen. Diese Zeit am Nachmittag stand ganz im Mittelpunkt des Gesprächs – gerade diese gemeinsame Kultur des mit­einander im Austausch sein mit Lachen und Weinen, in allen Zeiten und Phasen des Lebens, das macht die Gruppe aus. Doch nicht nur das charakterisiert die Gruppe. Egal, ob ALTES Mitglied oder NEU dabei: Der Glaube ist das Zentrum. So war für uns alle der innig empfundene Höhepunkt des Tages der gemeinsame Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl, den Frau Dr. Wiggermann mit der Gruppe feierte. Den gemeinsamen Glauben beken­nen und teilen dürfen, den Glauben tragen und hinterfra­gen dürfen, das ist es, was uns verbindet und was wir hegen und pfle­gen. Gut, dass wir einander haben! Wir haben es wieder erleben dürfen. Doch ohne unsere Frau Pensky, Leiterin und „Hebamme“ die­ser Grup­pe, wäre es nicht möglich. So sagten wir ihr mit einem klei­nen Geschenk, beste­hend aus Spaß und Freude, Refor­ma­tion und Rebellion so­wie kulina­rischem Genuss, von Herzen  DANKE!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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